Dem Vorsorgeprinzip liegt in Bezug auf chemische Substanzen die Idee zugrunde, ein Konzept zur Regulierung von Stoffen zu schaffen, das dann greift, wenn es für einen Stoff keine oder nicht ausreichende Informationen gibt, um mögliche Risiken dieses Stoffes angemessen zu bewerten, oder wenn die Unsicherheit in der Bewertung eines Stoffes als zu groß betrachtet wird. Für BPA liegt jedoch eine große Fülle an wissenschaftlichen Daten vor. Die Experten der Fachbehörden verfügen über umfassende Kenntnisse des Stoffes, und die Risikobewertungen basieren auf einer umfangreichen Datenbasis. Daher ist das mit BPA verbundene Risiko ausgiebig untersucht und gründlich verstanden.